Webdesign Tools - nützliche Tools für Webdesigner

Katleen Hinz, aktualisiert am 16. September 2022
5 Min. Lesedauer

Um dir deine Karriere als Webdesigner etwas einfacher zu machen, gibt es heutzutage über 300 Tools, die dir beim Erstellen deiner Webseite helfen können. Die einen sind gut und nützlich, die anderen eher weniger.

Da wir aber unmöglich alle diese Tools und Ressourcen hier auflisten können, haben wir dir Informationen zu 15 wichtigen Webdesign Tools zusammengestellt, um dir einen Überblick zu verschaffen.

Welche Tools helfen beim Webdesign?

1. InVision (Studio)

InVision ist wohl das UI-Tool, das alles kann und beinhaltet alles, was du für das Erstellen deines Webdesigns benötigst. Dank der vielen Funktionen von InVision hast du Zugriff auf verschiedene Werkzeuge wie beispielsweise für Mikrointeraktionen auf deiner Webseite, für Rapid Prototyping und für ein Responsive Webdesign. 

Am Ende kannst du ganz einfach deinen Design-Entwurf über InVision exportieren, es mit anderen teilen und sie zur Zusammenarbeit einladen. InVision ist vor allem dafür da, dir Feedback von Kunden einzuholen.

Darüber hinaus funktioniert InVision sowohl bei macOS als auch bei Windows und über den Browser, was die gemeinsame Arbeit am gleichen Projekt erleichtert.

 2. Adobe XD

Adobe XD ist eine vektorbasierte Software, die insbesondere für das Erstellen von Onlineprojekten geeignet ist. Sie dient dem UI-Design von Web-Apps und mobilen Apps, die dann in der Adobe Creative Cloud gespeichert werden. Aus diesem Grund können auch einwandfrei Dateien oder Elemente aus Adobe Photoshop oder Adobe Illustrator importiert werden. Adobe XD kann sowohl für macOS als auch für Windows benutzt werden.

 3. Adobe Photoshop

Photoshop ist zwar in erster Linie ein Bildbearbeitungsprogramm, eignet sich aber ebenfalls hervorragend für die Erstellung einer Webseite - ist jedoch eher etwas für geübte Webdesigner. Wenn man allerdings einmal den Dreh raus hat, kann man mit Photoshop wunderschöne Webdesigns mithilfe unterschiedlichen Vorlagen und Mustern erstellen - Photoshop kann für (fast) alles verwendet werden. 

Dieses sehr hilfreiche Programm kostet aber leider seinen Preis, weswegen Photoshop zum Großteil auch nur professionelle Webdesigner verwenden.

 4. Canva

Canva hilft dir per einfachen Drag-and-Drop-Methode bei der Erstellung von Bildern für Social Media oder deine Webseite. Canva gewährt dir Zugang zu einer großen Anzahl von Bildern, Illustrationen, Animationen, Schriftarten und vielem mehr. Eine beliebte Alternative zu Canva ist das Tool „Crello”, das darüber hinaus noch eine Vielzahl an kostenlosen Videoclips anbietet.

 5. Sketch

Sketch gehört aufgrund der leichten Handhabung und Benutzerfreundlichkeit zu den meistverbreiteten und beliebtesten UI- und Webdesign Tools. Es soll dich vorrangig bei der Erstellung von Designs auf Webseiten und Apps unterstützen und erleichtert dir insbesondere die Zusammenarbeit mit anderen - alle Teammitglieder haben Zugriff auf sämtliche Inhalte und Funktionen.

Sketch ist, im Gegensatz zu Photoshop beispielsweise, vektorbasiert, das heißt, dass man Grafiken ohne Qualitätsverlust beliebig vergrößern oder verändern kann.

Ein kleiner Nachteil bei diesem Tool ist, dass dieser nur für macOS und nicht für Windows ausgelegt ist. Der Vorteil: Es gibt eine Windows-Anwendung „Lunacy”, in der man alle Sketch-Dateien öffnen und auch bearbeiten kann.

 6. Balsamiq

Balsamiq ist ein Wireframing-Tool und besonders für das Erstellen eines ersten Entwurfs der Website geeignet. Per Drag-and-Drop platzierst du Bilder, Texte und sonstige Elemente so, wie sie später auf deiner Seite zu sehen sein sollen. 

Es gibt Balsamiq außerdem als Testversion, bei der du das Tool für 30 Tage kostenlos testest und danach für dich entscheidest, ob du dir die Vollversion zulegen möchtest oder nicht.

 7. Figma

Figma zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass mehrere Designer in Echtzeit gleichzeitig an einem Projekt arbeiten können. Responsive Webdesign wird bei Figma großgeschrieben, denn dank des geräteübergreifenden Designs werden Funktionen und Inhalte auf Desktops, Smartphone und Tablets gleichermaßen angezeigt.

Der Vorteil an Figma ist in erster Linie, dass es neben iOS- und Windows-Geräten auch im Browser und auf Linux betriebenen Geräten verwendet werden kann. Ob du die kostenlose oder die kostenpflichtige Version nutzt, bestimmst du selbst.

 8. Marvel

Auch Marvel ist ein hervorragendes Tool, mit dem man schnell Ideen umsetzen und einen ersten Prototyp für eine Webseite erstellen kann. Es ist somit möglich, dir direkt ein Bild davon zu machen, wie deine Webseite aussehen wird und entsprechende Änderungen und Optimierungen unmittelbar vorzunehmen. 

Der Vorteil bei Marvel ist, dass dies ein Online-Tool ist und du kein Programm herunterladen musst.

9. MockFlow

Bei MockFlow kannst du deine Webseite bis ins kleinste Detail planen. Du hast die Möglichkeit, hier deine ersten Ideen niederzuschreiben und daraus dann ein Konzept zu erstellen. Mithilfe von vorgefertigten Layouts und Vorlagen setzt du dieses Konzept dann um, wobei dir ein UI-Revision-Tracker zur Seite steht.

10. Framer

Framer ist ein Tool, das dir bei der besseren Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen dir und deinem Team helfen soll. Das Besondere hierbei ist, dass alle Beteiligten benachrichtigt und zu jeder Zeit auf dem gleichen Stand gehalten werden, sobald eine Änderung vorgenommen oder das Design aktualisiert wurde.

11. Flinto

Das Tool Flinto unterstützt dich beim Planen eines interaktiven Designs, denn die Erstellung von Animationen und Übergängen ist hier ganz einfach. Leider gibt es Flinto zurzeit nur für macOS, jedoch sind Elemente und Funktionen aus Figma und Sketch problemlos zu importieren.

12. Fluid

Das Fluid-Tool ermöglicht dir eine einfache und schnelle Erstellung von Prototypen und UI-Designs für deine spätere Webseite. Daraufhin hast du nun die Möglichkeit, diese direkt mit anderen Usern oder deinem Team zu teilen.

13. StartUp 4

Das Tool „StartUp 4” ermöglicht dir ohne jegliche Programmierkenntnisse die Erstellung von Webseiten. Dank der Integration von Google Fonts kann man ganz einfach die passenden Schriftarten auswählen und mithilfe von Drag-and-Drop jegliche Layouts, Designs oder Stile einfügen.

14. Schriftart

Bei der Wahl der Schriftart(en) gibt es mehrere Tools, die dir beim Erstellen deines Contents helfen können. Beispiele, bei denen du sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Schriftarten findest, sind:

  • Fonts in the Wild
  • What Font Is
  • Font Squirrel
  • Google Fonts
  • etc.

Hier ist für jeden etwas dabei!

 15. Farben

Ebenso bei den Farben auf deiner Webseite kannst du dir ein Tool aussuchen, das dich dabei unterstützen soll, die passenden zu finden. Einige Beispiele hierfür:

  • Color Scheme Designer (Farbkombinationen erstellen)
  • ColorHexa (Informationen zu Farbschemata und -abstufungen)
  • Adobe Color (Fünf zueinander passende Farbtöne finden)
  • Color Thief (anhand eines Bildes sich eine Farbpalette generieren)
  • Grad Pad (Farbverläufe gestalten)
  • usw.

Was ist unser Fazit zu den Webdesign Tools?

Zu einem guten Web- und UI-Design gehört eine detaillierte Planung und die Erstellung eines makellosen Konzepts. Leider gibt es kein Tool, das dir den gesamten Prozess abnehmen kann, jedoch gibt es Tools, die dir dabei helfen.

Wie bereits erwähnt, gibt es natürlich noch viele weitere Tools, doch wir finden, dass du mit diesen oben genannten schon sehr gut aufgestellt bist.

Du benötigst Unterstützung beim Erstellen deines Webdesigns oder hast Fragen zu bestimmten Webdesign Tools? Gerne stehen wir dir bei allen Fragen und Problemen zur Seite!

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Artikel von
Katleen Hinz
Katleen ist Content Creator bei f5.design. Aber vorallem ist sie Expertin für Internationale Kommunikation und Medienwissenschaften. In ihrer Freizeit ist sie auf Reisen und erkundet voller Lebensfreude die Welt.

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