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Webdesign Trends - die wichtigsten Trends 2022

Katleen Hinz, aktualisiert am 5. August 2022
18 Min. Lesedauer

Wenn du eine Webseite gestalten möchtest, musst du immer auf die aktuellen Trends im Webdesign achten. Webdesign Trends ändern sich stetig aufgrund der sich immer weiterentwickelnden Technologien. Als Webdesigner solltest du bei diesen Änderungen immer auf dem neuesten Stand sein, denn: Jedes Jahr gibt es neue Trends, alte bleiben entweder erhalten oder kommen aus der Mode. 

Nur wenn deine Internetseite sowohl inhaltlich als auch formal ansprechend ist, bleiben User gerne auf deiner Seite und kommen auch wieder. Hierbei sollte diese möglichst innovativ und einzigartig sein - nur so hebst du dich von der Masse ab.

Damit du einen kleinen Überblick über die aktuellen Webdesign Trends für das Jahr 2022 erhältst, haben wir dir im folgenden Artikel eine Liste der 10 wichtigsten Trends im Webdesign zusammengestellt.

Was sind die aktuellen Webdesign Trends?

Die aktuellen Webdesign Trends sind vor allem eines: vielfältig! Zu den beliebtesten gehören gerade vor allem kräftige Farben, das Minimalismus-Design, der Dark Mode und das interaktive Webdesign. Egal, für welches Unternehmen du eine Webseite erstellst, bei den Trends ist für alle etwas dabei. 

1. Farben

Die Auswahl der Farben ist ein wichtiger Bestandteil beim Webdesign. Aspekte, wie die angemessenen Farben und die jeweiligen Farbverläufe festzulegen sind besonders bedeutungsvoll, um ein gutes Bild abzugeben.

Im Trend ist dieses Jahr vor allem der Einsatz von bunten und kräftigen Farben, die Webseiten aufpeppen und die Aufmerksamkeit des Nutzers wecken sollen. Aber auch das komplette Gegenteil, nämlich das Verwenden von dezenten Farben mit kleineren Farbverläufen, zählt zu den Trends im Webdesign. 

Hier, genau wie bei allen anderen Extremen, musst du für dich entscheiden, welche Art von Farben und Farbverläufen am besten dem Erscheinungsbild deines Unternehmens entspricht und im Allgemeinen zu deinem gesamten Webdesign passt.

2. Bold Fonts

Ebenso die Wahl der Schriftart und Schriftgröße sollte optimal mit deinem Webdesign abgestimmt sein. Ist eine Internetseite vor allem textbasiert, nennt man dies „Typografisches Webdesign”. In diesem Zusammenhang liegt der Fokus mehr auf dem Text und sollte deshalb auch dementsprechend hervorgehoben werden.

Der Webdesign Trend derzeit tendiert zu einer fetten Typografie, oder auch Bold Font genannt. Dabei werden vor allem große Buchstaben verwendet, die direkt ins Auge springen. Der Text ist in diesem Fall der elementare Teil und hat nicht mehr nur die Rolle des Platzfüllers.

3. Scrolling

Da sich, wie bereits erwähnt, stets neue Technologien entwickeln, ermöglicht dies auch neue Optionen beim Scrollen. Das ganz normale Scrollen ohne jegliche Effekte war gestern! 

Wie das Webdesign beim Scrollen auf deiner Homepage aussehen soll, darfst du als Webdesigner selbst für dich entscheiden, da es hier bereits viele verschiedene Trends von Scrolling gibt, die momentan besonders angesagt sind.

Parallax Scrolling

Das Parallax Scrolling zählt dabei als immer mehr verbreiteter Webdesign Trend. Parallax Scrolling bedeutet, dass sich der Hintergrund beim Scrollen in einer anderen Geschwindigkeit bewegt als der Vordergrund. Dies resultiert dann in einem 3D-Effekt und bringt eine gewisse Dynamik in dein Webdesign.

Auf kleineren Bildschirmen, wie beispielsweise auf einem Smartphone, könnte der Einsatz des Parallax Scrollings schwierig werden, da diese Art von Webdesign auf kleinen Flächen schnell störend wirken kann.

Long Scrolling

Die Idee des Long Scrollings ist, dass der User beim Lesen nicht auf die nächste Seite klicken muss, um einen Artikel weiterzulesen. Beim Long Scrolling handelt es sich einfach um eine lange Seite, die der Benutzer nur herunterscrollen muss.

Bei diesem Trend ist der Hintergedanke, dass es in der Regel unwahrscheinlicher ist, dass User auf die nächste Seite klicken, als dass sie weiter nach unten scrollen. Deswegen bietet man ihnen an dieser Stelle lieber eine lange Seite als mehrere kurze.

Horizontales Scrolling

Ein weiterer Webdesign Trend ist das horizontale Scrolling, was dem Swipen auf einem Smartphone ähnelt. Dies ist dann eine Art Karussell, durch das man sich durchklicken kann. Statt eine einzige Seite mit jeglichem Content zu überfüllen, teilen diese Karussells die Themen in kürzere Abschnitte auf. 

Hierbei wird nicht die gesamte Seite horizontal gescrollt, sondern vielmehr einzelne Abschnitte, die inhaltlich zusammenpassen. Das können dann entweder Artikel oder auch Bildergalerien sein, die auf diese Weise optimal in Szene gesetzt werden können.

Storytelling im Webdesign

Bei dem sogenannten „Storytelling im Webdesign” wird mithilfe des Scrollens eine Geschichte erzählt. Hiermit lassen sich vor allem komplexe Artikel interessant und einfach darstellen. Dieser Artikel ist dabei nicht zwingend textbasiert, sondern stützt sich vielmehr auf den Einsatz von Grafiken oder Animationen, die sich durch das Scrollen verändern.

Die Intention dieses Trends, Storytelling im Webdesign, ist es, sich als Unternehmen zu präsentieren und die eigenen Dienstleistungen auf spannende Art und Weise vorzustellen. Mit dieser Methode erreicht man, dass das Gezeigte eher bei Nutzern in Erinnerung bleibt und man sich auch gleichzeitig von der Konkurrenz abhebt.

4. Beliebte Designs/Themes

Ebenfalls wie beim Scrollen, kann man auch beim Design seiner Fantasie freien Lauf lassen. Es gibt viele verschiedene Designs, die bereits seit einigen Jahren im Trend oder neu dazugekommen sind. Hier haben wir dir einige dieser Trends einmal aufgelistet.

Neumorphismus/Soft UI

Der seit 2019 bestehende Webdesign Trend „Neumorphismus” ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern „Neu” und „Skeuomorphismus”. Es handelt sich in diesem Fall um ein sehr sanftes und weiches Design auf einer Webseite, das mit Schatten arbeitet, um gewisse Elemente hervorzuheben. Dies hat dann einen 3D-Effekt und hinterlässt den Eindruck, dass die Elemente schweben.

Glasmorphismus

Glasmorphismus ist eine Erweiterung des Neumorphismus und ebenfalls einer der neueren Trends. Auch hier kommen sehr sanft erscheinende Oberflächen zum Einsatz. Jedoch ist es bei diesem Trend der Fall, dass halb durchsichtige Oberflächen hinzukommen, hinter denen die geschriebenen Artikel nur verschwommen zu sehen sind. Dadurch wirkt es wie ein (mattiertes) Glas - deshalb auch der Name. 

Beim Glasmorphismus bleibt, genau wie beim Neumorphismus, das weiche Design mit den Schatteneffekten erhalten.

Minimalismus

Es gibt aber auch das Gegenteil der bunten Farben und animierten Elemente. Nämlich das Minimalismus-Design. Hierbei sind Webseiten auf ein Minimum reduziert und zeigen nur das Nötigste. 

In diesem Feld entwickelte sich vor einigen Jahren ein eigener Trend: Flat Design. Das Flat Design ist genau das, wie es der Name sagt. Ein schlichtes und einfaches Design. Basierend auf dem Flat Design entstand dann das Minimalismus-Design

Diese beiden Trends haben natürlich den Vorteil, dass erstens diese Art von Seiten schneller laden und damit dem Motto „Mobile First” nachgehen, da keine komplexen Elemente geladen werden müssen. Zweitens lenken so die vielen Technologien wie zum Beispiel Animationen nicht vom Inhalt oder den verfassten Artikeln ab.

Der Nachteil dieses Trends ist aber, dass User schnell gelangweilt sind und ohne jegliche Art von Entertainment nicht lange auf deiner Seite verweilen.

Web-Brutalismus

Ein anderes Extrem ist der Web-Brutalismus. Dieser hat seine Wurzeln in dem Architekturstil „Brutalismus”, wobei von allen Verzierungen oder schönen Fassaden abgesehen wurde und nur die „brutale” Wahrheit gezeigt wurde.

Ähnlich ist es beim Web-Brutalismus. Standardschriftarten, nicht aufeinander abgestimmte Farben, einfache Hintergründe oder natürliche Bilder ohne Überarbeitung. 

Meist sind Webseiten im Web-Brutalismus-Stil ein Statement, das der Webdesigner setzen möchte und gegen jegliche Regeln des Webdesigns verstoßen möchte.

Split-Screen Design

Ein weiterer Webdesign Trend ist das Split-Screen Design. Hierbei wird der Bildschirm vertikal in zwei Hälften geteilt - das soll das Design eines Magazins nachahmen.

Die Gestaltung dieser beiden Seiten ist dann jedem selbst überlassen. Ein Beispiel hierfür ist möglicherweise ein großes Bild auf der einen und einen Artikel oder jeglichen Text auf der anderen Seite anzuordnen. Ein weiterer Vorschlag könnte aber auch sein, dass eine Liste oder ein Feld zur Navigation links mit dem jeweiligen Text oder Artikel dazu rechts kombiniert wird.

Der Nachteil: Auf kleinen Bildschirmen wie einem Smartphone oder Tablet gestaltet sich der Einsatz eines Split-Screen Designs immer etwas schwieriger, da diese nicht optimal lesbar angezeigt werden können.

Dark Mode

Spätestens seit dem Update von Apple im Jahr 2019, dass iPhones im Dark Mode funktionieren, wurde dieser Trend auch bei dem Gestalten einer Internetseite immer beliebter.

Schwarze Schrift auf weißem Hintergrund wird für das Auge nach einer gewissen Zeit zu anstrengend, weswegen hier viele auf schwarzen Hintergrund mit weißer Schrift umsteigen. 

Außerdem hilft der Dark Mode bei der Akkuleistung von Smartphones, da dunkle Pixel nicht so viel Akku ziehen, wie helle.

Entsprechend müssen hier aber ebenso Firmenlogos und Farbverläufe auf den Dark Mode abgestimmt werden.

90er/Retro-Look

Back to the 90s! Das ist bei diesem Design das Motto. Noch nicht wirklich gefestigt, aber manchmal schon als aktueller Webdesign Trend zu finden, sind Webseiten im Retro-Look. In diesem Zusammenhang werden Webdesign Elemente im 90er-Design gestaltet und lösen bei dem User Emotionalität und Nostalgie aus.

Damit ist natürlich nicht gemeint, dass wir alte Muster einfach kopieren und die Leistung der Seite auf die der 90er angepassen, sondern dass das Retro-Design in die heutige Technologie eingebaut wird.

Dieses Design passt aber auf keinen Fall zu jedem Unternehmen und sollte nur für äußerst kreative oder ausgefallene Artikel verwendet werden.

5. Isometrische Illustrationen

Ein weiterer gern gesehener Webdesign Trend ist der Einsatz von Illustrationen auf Internetseiten. Dabei handelt es sich nicht nur um einfache Bilder, sondern um Bilder, die den Text oder den Artikel ergänzen sollen.

Beim Thema Illustrationen zählt zu den Top Webdesign Trends derzeit zum Beispiel die sogenannten isometrischen Illustrationen. Bei isometrischen Illustrationen geht es um das Schaffen von Dreidimensionalität von einzelnen Elementen auf deiner Webseite.

Vor allem auf Webseiten mit dem Angebot von digitalen Dienstleistungen werden diese Art von Illustrationen gerne verwendet.

Du kannst dich aber genauso gut für einen Mix aus einem Foto und einer Illustration entscheiden. Hierbei werden grafische Elemente in die Fotoelemente eingefügt.

Eigenständig erstellte Illustrationen heben dich von der Konkurrenz ab und machen deine Seite einzigartig.

6. Beliebte Layouts

Inzwischen wird es immer gängiger, beim Webdesign auf Standard-Layouts zu verzichten und etwas experimentell zu werden. Natürlich gibt es hierbei aber kein einheitliches Reglement, weshalb nichts gegen Standard-Layouts und das Verwenden von Design Templates spricht.

Standard-Layouts

Diese Standard-Layouts, die heute noch auf vielen Internetseiten zu finden sind, bestehen zunächst aus einem großen Banner, auf dem das Thema deiner Seite (H1) auf einem aussagekräftigen Hintergrund zu lesen ist. Darunter findet man immer einen Call-to-Action-Button. 

Am unteren Rand sind drei Kategorien aufgelistet, über denen jeweils ein Icon zu sehen ist. Ein kurzer Text steht dann darunter in der Mitte.

Dieses einheitliche Layout im Webdesign sorgt für eine gute Navigation seitens der Nutzer und somit für eine optimale User Experience. Es wird ihnen direkt mit einem Blick klar, worum es auf der Seite geht, und regt die Neugier an.

Design Templates, die zum Beispiel auch bei dem Content-Management-System WordPress zu finden sind, helfen dir als Webdesigner bei der einfachen Gestaltung des Layouts. Diese sind vor allem zeitsparender und einfacher in das Webdesign einzufügen als eigen programmierte Layouts.

Durch den Einsatz von Design Templates sind Webseiten sehr strukturiert und einheitlich.

Experimentelle Layouts

Möchtest du diesen „normalen” Trends nicht folgen, gibt es natürlich auch hierzu einen gewaltigen Kontrast. Experimentelle Layouts im Webdesign zeichnen sich durch eine gewisse Asymmetrie aus. Was bei den Standard-Layouts geordnet und einheitlich ist, wird beim experimentellen Layout nicht berücksichtigt.

Einige Beispiele hierfür sind zum Beispiel Überschriften oder Texte, die halb auf den Bildern und nicht ordnungsgemäß daneben angeordnet sind, sehr große Textblöcke mit heller oder dunkler Schriftfarbe oder überlappende Artikel.

Achte hierbei nur darauf, dass trotz experimentellem Layout eine gewisse Struktur und eine einfache Navigation auf deiner Seite vorhanden ist. Wenn User aufgrund schlechter Navigation beeinträchtigt werden, verlassen sie deine Homepage wieder sehr schnell, da sie nicht das finden konnten, wonach sie suchen.

Hast du ein klassisches, konventionelles Unternehmen, ist diese Art von Layout wahrscheinlich nichts für dich.

Templates für sowohl Standard als auch experimentelle Layouts sind bei WordPress zu finden.

7. Navigation

Bei der Navigation durch deine Webseite sollte es Usern leichtfallen, schnell und effizient das zu finden, wonach sie suchen. Hierbei hilft vor allem auch der Einsatz einer Menüleiste am oberen Rand. Diese zeigt dann Kategorien oder Themen an, die die Navigation einfacher machen.

Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du diese Navigation in deinem Webdesign umsetzen kannst.

Hamburger Menü

Diese eben genannte Menüleiste ist zwar gut für die Navigation, kann jedoch oft nicht vollständig auf Mobilgeräten angezeigt werden. Aus diesem Grund wurde ein neuer Webdesign Trend, nämlich das sogenannte „Hamburger Menü”, entwickelt. Nein, damit ist nicht eine Bestellung bei McDonalds gemeint, sondern die Darstellung des Webseiten-Menüs. 

Um nicht die ganze Leiste dauerhaft anzuzeigen, wurde diese stattdessen durch drei übereinanderliegende Striche ersetzt. Ein Klick auf dieses Icon und das Menü erscheint groß und auf der Mitte des Bildschirms - dies spart vor allem Platz.

Manchmal kommt es vor, dass Webseiteninhaber zur besseren Navigation unter dieses Icon noch das Wort „Menü” schreiben, aber eigentlich ist dies nicht notwendig, da das Burger-Menü mittlerweile bei jedem Benutzer bekannt sein sollte. 

Experimentelle Navigation

Genau wie das experimentelle Layout gibt es auch eine experimentelle Navigation, die du in dein Webdesign einfügen kannst. Der Standard bei der Navigation ist zwar, dass das Hamburger Menü rechts oben auf der Startseite zu finden ist und genau hier erwarten es eigentlich die User auch.

Experimentelle Navigation bedeutet hier, dass das Hamburger Menü entweder auf der linken Seite oder auch gar nicht vorhanden ist. An dieser Stelle experimentieren Webdesigner gerne mit der Gestaltung des Menüs und/oder der Menüleiste.

Achte nur darauf, dass User immer noch das Menü finden können und nicht komplett verloren sind. Darunter leidet nämlich die Nutzerfreundlichkeit.

Fixed Navigation

Wer aber keines dieser Trends, sprich weder ein Hamburger Menü noch eine experimentelle Navigation, auf seiner Seite haben möchte, greift auf die fixe Navigation zurück. Dies ist, wie bereits angesprochen, die Standardleiste, die die Oberthemen des Menüs anzeigt.

Oft erscheinen bei dieser Menüdarstellung dann noch weitere Unterthemen, wenn man mit dem Cursor darüberfährt. Immer mehr Webdesigner entscheiden sich dazu, die Höhe der Oberthemen zu verringern, wenn man scrollt. Dies bietet mehr Platz für geschriebene Artikel.

Manche Benutzer finden diese fixe Navigation besser, da sie dann zu jeder Zeit, egal wie weit runter sie scrollen, das Menü im Blick haben. Dies empfinden aber andere User hingegen als Nachteil, da das Menü möglicherweise den Content oder die geschriebenen Artikel überdeckt - die Menüleiste ist so nämlich immer zu sehen.

8. Interaktives Webdesign

Beim Gestalten einer Webseite kommt es immer darauf an, diese für den Kunden so angenehm und interessant wie möglich aufzubauen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun, wie zum Beispiel ein interaktives Webdesign. Ein interaktives Webdesign ist eine tolle Art, die User Experience zu verbessern und dadurch deine Internetseite bei Google hochranken zu lassen.

Ein interaktives Webdesign bringt einige Vorteile für sowohl den Inhaber selbst als auch für die Kunden mit. So steigert eine Homepage mit interaktiven Elementen zum Beispiel den Gewinn des Unternehmens. Da die Aufmerksamkeit und das Interesse durch das „spielerische” Aufbereiten von Inhalten geweckt werden, verbringen sie mehr Zeit auf deiner Seite. Dies führt zu mehr Traffic, was gleichzeitig zu einem höheren Google Ranking und mehr Kunden führt. Mehr Kunden = Mehr Umsatz.

Animationen 

Zum interaktiven Webdesign können zum Beispiel Animationen gehören. Diese animierten, sprich sich bewegenden, Inhalte haben einen tollen Effekt auf deiner Internetseite und rufen den User zur Interaktion mit der Webseite auf.

Inzwischen sind Animationen nicht mehr aus dem Webdesign wegzudenken und können überall auf Webseiten gefunden werden. Zu diesen Animationen zählen zum Beispiel animierte GIF-Bilder, durch das Scrollen ausgelösten Animationen, sogenannte Hover-Animationen oder das „Hineinfliegen” der Menüleiste durch das Klicken des Hamburger-Icons.

Durch diese kleinen, aber feinen Animationen erhältst du die Sympathie von Kunden und bleibst ihnen als Unternehmen im Gedächtnis.


Hover-Effekte

Die eben genannten Hover-Effekte zählen zu den besonders angesehenen Trends beim Webdesign. Mit dem Cursor über etwas fahren beispielsweise, was sich dann bewegt oder mehr Auskunft über bestimmte Dinge gibt - das sind Hover-Effekte. 

Dadurch werden Inhalte oder Artikel auf einer Homepage optisch hervorgehoben und bewegt den Benutzer, mehr mit dieser Seite zu interagieren.

Mikrointeraktionen

Von Mikrointeraktionen im Webdesign spricht man, wenn User auf einer Internetseite an einer Interaktion teilnehmen und daraufhin etwas passiert. Mikrointeraktionen sollen ihnen also zeigen, dass sie erfolgreich eine Änderung an einer Seite vorgenommen haben. 

Der gerade noch erwähnte Hover-Effekt ist beispielsweise Teil dieser Mikrointeraktionen. Ebenfalls das Herunterziehen einer Seite, um diese neu zu laden, das Beantworten von Umfragen, das Klicken auf Bewertungssternchen, das Hinzufügen von Artikeln in den Warenkorb und vieles mehr. All dies sind Beispiele für Mikrointeraktionen im Webdesign.

Umfragen & Quizze

Der Einsatz von Umfragen oder Quizzen auf Webseiten gibt dir eine optimale Chance, User in deinen Content mit einzubinden. Zusätzlich machen gut gestaltete Umfragen und Quizze Spaß, sodass Besucher mehr Zeit auf deiner Homepage verbringen.

Die Ergebnisse dieser Umfragen sind nicht nur für den Benutzer, sondern auch für den Webdesigner nützlich. Durch gezielte Fragen können nämlich Besucher herausfinden, welche angebotenen Produkte für sie oder ihn die richtigen sind. So kannst du anhand der Auswertung die Bedürfnisse und Vorlieben der User ermitteln und dafür sorgen, dass ihnen ausschließlich auf ihre Person abgestimmte Artikel angezeigt werden.

Kommentare, Fragen stellen, Chat

Das Bereitstellen von Boxen für Kommentare oder Fragen gibt dir eine super Möglichkeit, Feedback von Nutzern einzuholen. Da du deine Produkte und Dienstleistungen für die Kunden gestaltet hast, solltest du als Unternehmer dafür sorgen, dass diese zufrieden sind.

Wenn Kunden zufrieden sind und erhört werden, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie dir und deinem Unternehmen vertrauen.

Eine weitere Methode, auf Fragen oder Probleme direkt zu reagieren, ist das Einrichten eines Live-Chats oder intelligenter Chatbots. Somit kann Nutzern in Echtzeit geholfen werden.

Wenn du mehr über dieses Thema erfahren möchtest, schau doch gerne mal bei unserem Artikel „Interaktives Webdesign” vorbei!

9. Fotos und Videos

Hero-Bilder

In dem Kapitel „Beliebte Layouts” haben wir beim Standard-Layout im Webdesign vom typischen Aufbau einer Seite berichtet. Hier war von einem großen Banner, der über den ganzen Bildschirm gestreckt ist, die Rede, auf dem das Thema (H1) zu finden ist. Diese großen Banner nennt man auch Hero-Bild. 

Der Einsatz eines Hero-Bilds im Webdesign wirkt im besten Fall ergänzend zum Text oder Artikel und wird auch manchmal in Form eines kurzen Videos dargestellt. Videos sind an dieser Stelle natürlich noch einmal interessanter anzusehen.

In jedem Template bei WordPress sind inzwischen solch statische oder sich rotierende Hero-Bilder mit enthalten.

Animierte GIF-Bilder

Dass die animierten GIF-Bilder wieder Teil der Trends im Webdesign sind, haben wir den sozialen Medien zu verdanken. Hierbei handelt es sich um kurze animierte Bilder, die in Dauerschleife kleine Ausschnitte aus Filmen oder Serien zeigen.

Auf modernen Webseiten sind GIFs eine lustige Idee und erfordern nicht direkt ein Einfügen von Videos - diese würde wieder mehr Speicherplatz und eine längere Ladezeit in Anspruch nehmen. Achte nur darauf, dass du sie ausschließlich gezielt und nicht zu oft einsetzt. Daher, dass GIFs in Dauerschleife laufen, können diese schnell störend sein.

Stockfotos

Fotos und Bilder sind mittlerweile Standard beim Webdesign. Um jedoch nicht mit Urheberrechten oder Lizenzen Probleme zu bekommen, solltest du als Webdesigner bei Bedarf Stockfotos verwenden. Auf Stockfotos-Agenturen wird zurückgegriffen, wenn Unternehmen über kein eigenes Bildmaterial verfügen.

An sich ist dies auch nicht problematisch, jedoch sieht man leider in den meisten Fällen, dass es sich bei diesen Bildern um Stockfotos handelt. Emotionalität und Vertrauen kann nur geschaffen werden, wenn auch die Bilder professionell aussehen. Versuche daher eigenes Bildmaterial zu beschaffen und verwende dieses auf deiner Homepage.

Authentische Fotografie/Fotografie mit Grafikeinlagen

Wenn du dich gegen Stockfotos entscheidest, solltest du eigene Fotografien in deinem Webdesign nutzen, die Personen zeigen, die du optimalerweise auch kennst. Natürlich kommen dabei mehr Kosten auf dich zu als mit Stockfotos, jedoch ist das Ergebnis später um Längen besser als mit „fremden” Fotos.

Bei einem recht neuen Webdesign Trend findest du bei der Fotografie zusätzlich auch manche Fotografien mit einer Grafikeinlage. Das bedeutet, dass eine Fotografie zu einer Hälfte das Original zeigt und zur anderen eine von Hand gezeichnete Grafik. Dies ist vor allem eine tolle Idee für kreative Internetseiten und macht deine Homepage einzigartig.

Videos

Das Einbetten von Videos in dein Webdesign gehört mittlerweile zu den immer üblicher werdenden Trends. Ob dies die oben erwähnten Hero-Videos, der Einsatz von YouTube-Videos oder selbst aufgenommene Videos sind.

Wenn Beispiele im Artikel genannt werden, können Videos ergänzend als Erklärvideos genutzt werden. Das Verwenden von Erklärvideos oder Demonstrationsvideos ist immer zu empfehlen, um den Inhalt der Artikel einfacher rüberzubringen. 

Eine weitere Art von Videos, die du in dein Webdesign einfügen kannst, sind sogenannte 3D-Videos. Bei WordPress zum Beispiel gibt es Vorlagen dafür, die dir beim Gestalten dieser helfen sollen.

Nachweislich schauen User lieber kurze Videos an, als sich einen langen Artikel durchzulesen. Deswegen ist es manchmal vielleicht eine gute Idee ist, einen Artikel durch ein Video zu ersetzen.

Videos haben nur manchmal den Nachteil, dass sie die Ladezeit der Seite beeinträchtigen könnten. Dies solltest du als Webdesigner beim Einsatz von Videos beachtet und eventuell nicht zu viele Videos einsetzen.

10. Responsive Webdesign

Nun kennst du einige Tipps und Tricks, wie du dein Webdesign verbessern kannst und welche Trends du am besten verfolgen solltest. Aber denk dran: Es gibt immer zwei Versionen deiner Internetseite. Zum einen die Desktop-Version und zum anderen die mobile Version.

Gerade im heutigen Zeitalter sollte das Motto beim Erstellen einer Webseite jedes Mal sein: Mobile First! Immer mehr Nutzer rufen Webseiten über ihr Smartphone oder Tablet auf. Wenn dann jegliche Anwendungen, Designs oder (interaktive) Funktionen nicht funktionieren, wirkt sich dies schlecht auf dein Google Ranking aus.

Deshalb sollte es sich bei dem Webdesign immer um ein Responsive Webdesign handeln.

Für ein gutes Google Ranking ist es nämlich dringend notwendig, dass deine Homepage auf einem Smartphone oder Tablet genauso gut funktioniert, wie auf einem Desktop. 

Denn: „Mobile First” zählt inzwischen zu den wichtigsten Rankingfaktoren von Google.

Wie wichtig ist es, den Webdesign Trends zu folgen?

Es ist sehr wichtig, Webdesign Trends zu folgen, wenn du möchtest, dass deine Seite bei deinen Kunden und den Usern gut ankommt. Deine Webseite sollte die Identität deines Unternehmens widerspiegeln und dabei vertrauenswürdig und seriös wirken. Die Glaubwürdigkeit machen Kunden oft am Design fest.

Wenn deine Internetseite oder dein Webdesign das Interesse des Users nicht innerhalb kürzester Zeit anregt, verlässt dieser diese und dir ist ein möglicher Kunde verloren gegangen. 

Gerade beim Webdesign verschmelzen immer mehr Designs mit Technologien und gerade deswegen solltest du als Webdesigner bei aktuellen Trends und Technologien immer auf dem Laufenden bleiben. Versuche dann deine Seite bestmöglich nach diesen zu optimieren. Vor allem auch die Faktoren des Google Rankings ändern sich stetig und sollten regelmäßig auf deiner Homepage angepasst werden.


Außerdem von Vorteil: Trends früh erkennen. Je früher du ein Trend entdeckst, desto schneller kannst du dein Webdesign dementsprechend optimieren und mit dem Trend mitgehen - sofern dieser zu dir und deinem Unternehmen passt. 

So sorgst du dafür, dass deine Kunden das Interesse an deiner Seite nicht verlieren und sie ein tolles Erlebnis auf deiner Webseite haben.

Navigation: Was ist das Fazit für die Webdesign Trends?

Das Fazit für die Webdesign Trends ist, dass sie in jedem Fall die Nutzerfreundlichkeit auf deiner Seite steigern. Je interaktiver und interessanter dein Webdesign gestaltet ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Nutzer länger bleiben und von deinen Dienstleistungen Gebrauch machen.

Dank der Vielfältigkeit dieser Trends im Webdesign hast du eine große Auswahl an Möglichkeiten, wie du deine Internetseite am besten aufbauen kannst. 

Gerade wenn deine Homepage in der Anfangsphase ist, ist es sinnvoll, Trends zu folgen, um deine Kundschaft auf- und auszubauen. Finden Nutzer etwas, was sie kennen und mögen auf deiner Homepage, steigt das Interesse und das Vertrauen deinem Unternehmen gegenüber.

Ein Tipp hierbei ist: Weniger ist mehr! Versuche nicht krampfhaft, ALLE aktuellen Trends auf deiner Seite unterzubringen. Die Navigation darf niemals durch irgendwelche unnötigen Designs oder Mikrointeraktionen beeinträchtigt werden.

Beachte bei diesen vielen Trends im Webdesign aber bitte immer: Nicht jeder Trend passt zu jeder Seite. Wende ausschließlich die Trends an, die dir gefallen und die auch mit deinem Image und dem Image deines Unternehmens übereinstimmen. Hast du ein eher seriöses Unternehmen, sind hier experimentelle Layouts oder Technologien wie Animationen fehl am Platz. Stimme die Trends immer auf dein Unternehmen ab und suche dir bei Bedarf Hilfe einer Webdesign Agentur. 

Bei uns im Team von f5.design arbeiten viele professionelle Webdesigner, die dir bei allen Fragen und Problemen bezüglich Webdesign behilflich sind. Wir assistieren beim Aufbauen von Webseiten, bei Marketingstrategien und natürlich beim Webdesign.

Unsere Webdesigner sind immer auf den neuesten Stand, was aktuelle Trends im Webdesign und Google Ranking Faktoren angeht. 

Auch wir arbeiten beim Webdesign am liebsten mit dem Content-Management-System WordPress. WordPress ermöglicht es dir als Inhaber der Seite auch einfache Änderung wie beispielsweise das Austauschen von Bildern vorzunehmen. 

Lass uns dir dabei helfen deine Webseite nach den neuesten Webdesign Trends zu optimieren, damit diese hoch gerankt und gern besucht wird.

Artikel von
Katleen Hinz
Katleen ist Content Creator bei f5.design. Aber vorallem ist sie Expertin für Internationale Kommunikation und Medienwissenschaften. In ihrer Freizeit ist sie auf Reisen und erkundet voller Lebensfreude die Welt.

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