Mit einem Marktanteil von 92.26% (Stand: April 2021) ist Google die mit großem Abstand am häufigsten genutzte Suchmaschine weltweit. Wenn man also mehr Besucher (Traffic) auf seiner Seite haben möchte, ist SEO (Search Engine Optimization / Suchmaschinenoptimierung) für Google eine der effektivsten Möglichkeiten, mit denen man dieses Ziel erreichen kann. Denn wenn Google deine Seite gefällt, wird sie weit oben unter den Suchergebnissen auftauchen. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, deine Website zu optimieren. Hierbei ist es wichtig, den Fokus auf den wichtigen Dingen zu behalten. Während manche Faktoren wenig Gewicht haben und ihre Optimierung bis zur Perfektion eher geringe Verbesserungen bewirken, sind andere unabdingbar und sollten unbedingt beachtet werden, wenn es dein Ziel ist, regelmäßig mehr Besucher auf deiner Website zu haben.

Was macht aus der Sicht von Google eine gute Website aus?

Generell kann man sagen, dass Google der Advokat des Users ist: Google ist daran interessiert, dem Website-Besucher in einer für seine User Experience (UX) optimierten Weise genau das zu zeigen, was er sehen möchte. Daraus ergeben sich die SEO-Richtlinien, also die Faktoren, denen Google am meisten Gewicht gibt, wenn es darum geht, die Qualität einer Website einzuschätzen. Auf dieser Einschätzung beruht dann wiederum das Google-Ranking, also deine Platzierung in der Liste die angezeigt wird, wenn ein potentieller Kunde nach deiner Dienstleistung sucht.

Wie entscheidend deine Platzierung in dieser Liste ist, zeigt sich an folgender Statistik:

Laut einer aktuellen Studie von ahref (https://ahrefs.com/blog/search-traffic-study/), bei der mehr als 1 Milliarde Website untersucht wurden, erhalten 90.63% aller Websites keinerlei Traffic!

Das liegt daran, dass die meisten Google-Sucher nicht weiter als bis Seite 2 oder 3 gehen, weil sie aufgrund des ausgefeilten Google Algorithmus bereits unter den ersten Suchergebnissen das angezeigt bekommen, wonach sie gesucht haben.

Nun stellt sich natürlich die Frage aller Fragen:

Wie kannst du auch auf den ersten oder am besten: der ersten Seite bei Google angezeigt werden?

Technische SEO für Google

Schnelle Ladezeiten

Grundvoraussetzung für eine gut performende Website ist natürlich, dass sie technisch einwandfrei funktioniert. Wenn sie schon beim Laden mehrere Sekunden benötigt, bis die ersten Inhalte angezeigt werden, sagt einem ja schon der gesunde Menschenverstand (und zahlreiche Studien), dass sich viele ungeduldige Website-Besucher dann lieber an anderer Stelle umsehen.

Fehlerfreie Website

Selbstverständlich ist es auch wichtig, dass die Website von programmiertechnischer Seite keinerlei Fehler (Bugs) enthält. Ein sauberer und moderner Quellcode ist deswegen ebenfalls ein Muss, um auf allen Suchmaschinen gut zu ranken.

Google verwendet einen hochentwickelten Algorithmus, den Google Crawler, um Websites zu bewerten. Wenn deine Website online geht und das in den Einstellungen nicht anders angegeben ist, wird diese Crawler deine Website durchgehen, bewerten und am Ende indexieren. Ein moderner Quellcode erleichtert dem Google Crawler die Arbeit, weshalb Google die Verwendung von beispielsweise semantischem HTML (HTML= Die Hypertext-Auszeichnungssprache, die das Grundgerüst einer jeden Website ist) ebenfalls mit einem höheren Ranking belohnt.

Erreichbarkeit der Seite

Eine stabile und durch viele Fallback-Optionen abgesicherte Server Infrastruktur führt dazu, dass deine Seite immer erreichbar ist. Wenn du dich nach einem Dienstleister umsiehst, ist es hier anzuraten, einen seit Jahren am Markt etablierten Anbieter zu wählen. Diese sind in der Regel sehr zuverlässig.

Mobile Responsiveness optimieren

Bei einer modernen Website ist es Pflicht, dass sich das Layout der Seite bei verschiedenen Bildschirmgrößen so anpasst, dass die Inhalte der Website immer perfekt dargestellt werden. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Nutzer, die von mobilen Endgeräten auf Websites zugreifen, immer weiter gestiegen. 2020 lag der Anteil der Website-Besucher, die vom Desktop PC auf diese zugreifen bei 36%, der Anteil der Mobile Besucher aber bei 61% - Tendenz steigend (https://www.perficient.com/insights/research-hub/mobile-vs-desktop-usage).

Aus diesem Grund ist Google in den letzten Jahren zu der Devise „mobile first“ übergegangen, die mobile User Experience entscheidend nun maßgeblich darüber, wie erfolgreich deine Seite ist.

Sicherheit deiner Website

Wenn du dir die nächste Website mal genauer ansiehst, die du aufrufst, wirst du höchstwahrscheinlich in der linken oberen Ecke des Browsers direkt neben der Domain ein kleines Schloss-Symbol sehen. Dieses steht dafür, dass die Website auf sichere Art und Weise aufgerufen wird. Wenn du eine Website bei Google anklickst, oder eine Funktion wie beispielsweise ein Kontaktfeld verwendest, werden von deinem Computer aus anfragen an den Server gestellt, auf dem die Website liegt. Heutzutage ist es Standard, dass jede vertrauenswürdige Website über ein SSL bzw. ein TLS Zertifikat verfügt. Dieses ermöglicht es per https verschlüsselt Informationen an den Server zu übertragen, also z.B. deine Suchanfrage, und auch verschlüsselt Informationen von ihm zu erhalten. Dadurch wird gewährleistet, dass nicht irgendwo dazwischen jemand deine Daten mitlesen kann.

Content is King – auch 2022 bleiben deine Inhalte entscheidend

Aktueller & regelmäßig erweiterter Content

Eine Website, die regelmäßig gepflegt wird und auf der immer wieder aktuelle Inhalte veröffentlicht werden, wird von Google besser bewertet, als eine Website von 2010, die sich mit Themen befasst, die schon lange nicht mehr aktuell sind.

Um regelmäßig Content zu erstellen ist ein Blog auf praktisch jeder Website sinnvoll, auf der eine Dienstleistung verkauft wird. In diesem Blog kann man immer wieder Artikel zu aktuellen Themen verfassen, die für die eigene Zielgruppe relevant sind.

Auf den Punkt gebrachter Content, der maximalen Mehrwert bietet

Der Mehrwert, den deine Artikel für deine Zielgruppe haben, sollte für dich im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund ist lohnt es sich, deine Zielgruppen genau unter die Lupe zu nehmen. Was wünschen sie sich, was interessiert sie? Daraus kannst du im Anschluss die Themen entwickeln, zu denen du Content erstellst.

Einzigartiger Content für deine Webseite

Wenn du auf deiner Seite einzigartige und relevante Informationen bereitstellst, die deine Website-Besucher nirgendwo anders finden, werden sie automatisch bei dir landen.

Eine gute Vorgehensweise ist hier eine umfassende Keywordanalyse. Bei dieser Analyse kannst du herausfinden, nach was deine potentiellen Kunden suchen, aber auch, auf welche Fragen es noch keine Antworten gibt.

Gut strukturierter Content – Kurze, klare Abschnitte

Wenn wir Informationen bekommen wollen, soll das so schnell wie möglich gehen. Wenn also ein Besucher auf deiner Seite unterwegs ist, möchte er direkt und ohne Umwege das präsentiert bekommen, was er sehen will, sonst sucht er einfach woanders weiter. Um deinen Besucher auf deiner Website zu halten, ist eine gute Gliederung mit treffenden Überschriften sowie kurzen und knackigen Textabschnitten anzuraten.

Social Trust bei der Suchmaschinenoptimierung

  1. Google Bewertungen

Da das Nutzererlebnis für die Suchmaschinen im Vordergrund steht, ist für Google auch die Rückmeldung deiner Besucher wichtig. Das geschieht sowohl indirekt, z.B. durch das Messen der Verweildauer des Besuchers auf der Website, als auch direkt durch Bewertungen.

Wenn du qualitativ hochwertige Arbeit leistest und deine Kunden zufrieden sind, ist es sinnvoll, sie auf die Existenz dieser Bewertungsmöglichkeit hinzuweisen.

2. Backlinks

Wenn du dir einen Namen gemacht hast und hochwertige, einzigartige Inhalte zur Verfügung stellst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass andere Websites deine Artikel bei sich verlinken. Je wichtiger und höher diese wiederum ranken, desto besser ist das für deine Reputation.

Fazit

Wenn deine Website über eine solide technische Basis verfügt, regelmäßig geupdatet wird, du einzigartigen und für deine Zielgruppe relevanten Content erstellst und aufgrund deiner Qualität immer mehr Social Trust erhältst, bist du auf dem besten Weg, ein hohes Google Ranking zu erzielen.

Ein bisschen Geduld musst du aber mitbringen, denn deine Website muss beweisen, dass sie immer wieder das Interesse von Besuchern wecken kann und einige Aspekte, wie zum Beispiel die Google Bewertungen, entwickeln sich einfach erst im Laufe der Zeit.

Ein guter Aufbau ist für den Erfolg deiner Website entscheidend.

Wie wichtig klar aufgebauter Content ist, wird anhand folgender Statistiken besonders deutlich:

die Anzahl der Website-Besucher die vom Smartphone aus auf diese zugreifen lag 2020 bei 61% - Tendenz steigend (siehe auch: https://www.perficient.com/insights/research-hub/mobile-vs-desktop-usage)

Laut einer Microsoft Studie(https://time.com/3858309/attention-spans-goldfish/) sank die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne von Erwachsenen seit dem Jahr 2000 von 12 auf im Jahr 2015 nur noch 8.5 Sekunden. Damit ist sie niedriger als die eines Goldfischs, der sich für immerhin 9 Sekunden auf eine  Sache konzentrieren kann.

Schon 2014 verbrachten Besucher weniger als 15 Sekunden auf einer Website (siehe: Studie von Chartbeat, bei der 2 Milliarden User Daten ausgewertet wurden; https://blog.hubspot.com/marketing/chartbeat-website-engagement-data-nj).

Optimiere den Aufbau der Webseite für deine Zielgruppe

Es ist also sinnvoll, dem werten Website-Besucher, unserem potentiellen Kunden, einfach, schnell und auf den Punkt gebracht das zu zeigen, was er sehen möchte.

Setze Prioritäten! Um einen klaren Eindruck zu vermitteln, ist es wichtig, deine potentiellen Kunden nicht mit zu vielen Details zu überladen. Denke darüber nach, was dir von allen Dingen die du darstellen könntest am wichtigsten ist und fokussiere dich darauf. Je klarer die Idee ist, für die du dich am Ende entscheidest, desto größer ist auch dein Wiedererkennungswert als Marke.

Konkurrenzanalyse - Wie bauen deine Mitbewerber ihre Webseite auf?

Zunächst ist eine Analyse unserer Konkurrenz sinnvoll, denn diese hat ihre Websites ja für die gleiche Zielgruppe optimiert.

- Welche Menüpunkte haben Sie?

- Welche Informationen stehen bei Ihnen im Vordergrund?

- Wie sieht die Hauptseite aus, welche Abschnitte gibt es?

Mithilfe dieser Analyse lassen sich im nächsten Schritt auch folgende Fragen beantworten:

1. Welche Gemeinsamkeiten weisen diese Seiten auf? Was MUSS deine Website also definitiv auch enthalten?

2. Wie schaffen es manche dieser Wettbewerber, aus der Masse hervorzustechen?

3. Was sind deine USPs (unique selling points), die keiner deiner Mitbewerber vorweisen kann, die du aus diesem Grund unbedingt in den  Vordergrund stellen solltest?

Bei diesen Fragen sollte man sich immer vor Augen führen, wer von der Konkurrenz am erfolgreichsten ist, denn natürlich ist es nicht sinnvoll das zu übernehmen, was diejenigen tun, die kaum Erfolg haben.

Zusammengefasst kann man also sagen: mehr von dem tun, was funktioniert; weniger von dem tun, was nicht funktioniert.

Zielgruppenanalyse – Was interessiert deine Website-Besucher?

Vieles lässt sich bereits aus der Analyse der Konkurrenz ablesen.

Auch ein Teil der Kundenbedürfnisse, denn was die erfolgreiche Konkurrenz in den Vordergrund stellt, muss ihren potentiellen Kunden und damit natürlich auch ihnen selbst einen Mehrwert liefern, sonst würden sie etwas anderes hervorheben.

Diese Informationen lassen sich aber noch ergänzen:

1. durch Informationen, die man selber im Laufe der Zeit herausgefunden hat:

   Welche Produkte laufen am besten?

   Welche Aktionen / Informationen kamen immer gut bei deinen Kunden an?

   Was sagen dir deine Kunden, was sie besonders an dir und deiner Dienstleistung schätzen?

2. Was wünschen sich deine Kunden?

An dieser Stelle ist es notwendig, eine umfassende Keyword-Recherche zu betreiben.

Mit dieser lässt sich herausfinden, nach welchen Begriffen Deine potentiellen Kunden suchen und bei welchen Begriffen zwar viel Nachfrage, aber wenig Angebot vorhanden ist.

Diese Nischen sind ein Schlüssel zum Erfolg - wenn du in der Lage bist etwas anzubieten, was viele Menschen suchen, bei dem aber noch kein anderer deiner Konkurrenten auf den Zug aufgesprungen ist, kannst du dir einen Vorteil verschaffen, der so leicht nicht aufzuholen ist.

5 essentielle Abschnitte, die du auf deiner Website haben solltest

1. Ganz oben auf deiner Website sollte eine sogenannte Hero-Section stehen. Diese ist das erste, was der Website-Besucher von deiner Website sieht.

Hier muss das Thema deiner Website mit wenigen Worten und auf den ersten Blick verständlich zusammengefasst angezeigt werden. Worum geht es im Kern und wie kann ich bei Website-Besuchern Neugierde und Interesse wecken, die dazu führen, dass Besucher auf deiner Website bleiben?

Optimalerweise ergänzt man diese Hero-Section mit einem Call-to-Action Button. Dieser Button leitet den Besucher direkt zu der Stelle weiter, an der er die Informationen findet, die am relevantesten für ihn sind. Meistens bedeutet das: dieser Button führt zu den am besten laufenden Produkten oder den eindrucksvollsten Projekten, an denen du - am besten noch in letzter Zeit - gearbeitet hast.

2. Direkt unter der Hero-Section werden diese erfolgreichsten Produkte / größten Projekte dargestellt, denn sie bieten die größte Chance, das Interesse des potentiellen Kunden zu behalten.

3. Ein Kontakt Bereich sollte vorhanden und von jedem Punkt der Website aus leicht zu erreichen sein, damit dein Neukunde, wenn er sich für deine Dienstleistung entscheidet, nicht umständlich nach einer Kontaktmöglichkeit suchen muss und am Ende, obwohl er eigentlich Kunde werden wollte, doch noch abspringt.

4. Ein "Über mich" oder "Unser Unternehmen" Bereich ist ebenfalls fast immer anzuraten. Durch die dort hinterlegten Angaben kann weiter Vertrauen geschaffen werden, da sich die Besucher der Seite dort über deine Erfahrung und Expertise erkundigen können. Eine persönliche Note schafft hier weiter Vertrauen: wenn dein Unternehmen beispielsweise ein Familienunternehmen ist und/oder du karitative Projekte unterstützt hast, solltest du das an dieser Stelle unbedingt erwähnen. Das zeigt, dass du nicht nur fachlich kompetent bist sondern dass man sich auf dich verlassen kann und du vertrauenswürdig bist.

5. Blog: Um bei Suchmaschinen möglichst weit oben zu erscheinen, ist es wichtig, den Besuchern der Seite Mehrwert zu bieten. Schreibst du also hin und wieder einen Artikel zu einem Fachthema, dass deine Zielgruppe interessieren könnte, führt dies dazu, dass deine Seite mehr Menschen angezeigt wird.

Fazit

Damit deine Website trotz der stärker werdenden Konkurrenz weit oben rankt, sind in Bezug auf die Struktur die folgenden Punkte entscheidend:

- Klarheit in der Aussage wer du bist und was du machst

- erster Eindruck neuer Besucher: Fokus auf die wesentlichen Eigenschaften deiner Produkte/Dienstleistungen und deine USPs

- kurze und einfach zu beschreitende Wege: je schneller dein Besucher die Information bekommt, die er haben möchte, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er zu einem Kunden wird.

In Zeiten eines immer härter werdenden Wettbewerbs kann dir ein hochwertiges Corporate Design einen entscheidenden Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz verschaffen. Zusätzlich hast du damit die Möglichkeit, dich als klar definierte Marke langfristig optimal am Markt zu positionieren.

Was ist Corporate Design überhaupt genau?

Der Begriff Corporate Design (CD)  beschreibt das Erscheinungsbild aller Aspekte deines Unternehmens. Es ist der visuelle Teil der Corporate Identity,  deiner Unternehmensidentität.

Ein einheitliches CD ist entscheidend für den Wiedererkennungswert deiner Marke und verstärkt zudem den professionellen Eindruck, den du hinterlässt. Gepaart mit einer qualitativ hochwertigen Dienstleistung oder einem einzigartigen Produkt legt es den Grundstein für deinen unternehmerischen Erfolg. Zusätzlich setzt du dich mit gutem Corporate Design eindeutig von deinen Wettbewerbern ab und stichst aus der Masse heraus.

Diese Aspekte deines Unternehmens betrifft dein Corporate Design:

Entwicklung eines optimierten Corporate Designs

Um ein gutes Design für dein Unternehmen entwickeln zu können, solltest du dir zunächst folgende Frage stellen:

Was macht die Branche im Kern aus, in der dein Unternehmen tätig ist?

Wie sehen die Erscheinungsbilder deiner Mitbewerber aus?

Und welches Auftreten erwartet deine Zielgruppe?

Dass man bei einem Anwalt ein anderes Auftreten erwartet als bei einem Kindergarten, dürfte für jeden einleuchtend sein. Viele - gerade designtechnische - Aspekte werden vom Besucher einer Website mehr unterbewusst als bewusst wahrgenommen. Das kannst du dir zu Nutze machen, um bestimmte Eigenschaften deines Unternehmens hervorzuheben. Verkauft man beispielweise Luxusuhren, möchte man vermutlich edel auftreten um dem entsprechende Klientel direkt den Eindruck zu vermitteln, dass es bei dir an der richtigen Stelle ist. Möchte man dagegen ein Fitnessstudio bewerben, sind kontrastreiche Farben wie rot und schwarz gut, diese vermitteln Kraft und Stabilität.

Was sind nun aber die Aspekte, die ein gutes Corporate Design im Allgemeinen ausmachen:

Color Schemes für Unternehmen

Ein Color Scheme ist eine Palette mit Farben, die gut zueinander passen und in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen. Zwei beliebte Beispiele sind zum einen ein monochromatisches Color Scheme, in dem man hauptsächlich verschiedene Abstufungen derselben Farbe verwendet, zum anderen ein komplementäres Color Scheme, in dem die Farben sehr kontrastreich zueinander stehen.

Das Color Scheme ist ganz wesentlicher Bestandteil deines Corporate Designs. Wie eben bereits am Beispiel des Fitnessstudios beschrieben, ist es möglich, mit einem Color Scheme ganz bestimmte unterbewusste Emotionen anzusprechen.

Aus diesem Grund solltest du dir die Frage stellen: Was sind die Emotionen, die du zum Beispiel beim Anblick deiner Website wecken möchtest?

Dafür ist es wichtig, die Branche im Kern zu analysieren. Möchtest du elegant und edel wirken, intellektuell, bodenständig oder neutral und klar?

Oft ist es in diesem Zusammenhang sinnvoll, einen Blick auf die anderen erfolgreichen Unternehmen in deiner Branche zu werfen. Wie stellen sie sich da? Wie gestalten sie ihren Auftritt, haben sich ihrer Zielgruppe – die ja auch deine Zielgruppe ist – angepasst?

Daraus lassen sich die Grundemotionen ablesen, die deine Zielgruppe überzeugen.

Geeignete Schriftarten für dein Corporate Design

Neben den Farben sind die Schriftarten, die Fonts, das zweite Puzzlestück deines Corporate Designs. Man unterscheidet grundsätzlich in Serifen- und Sans-Serifen Fonts. Serifen Fonts haben an jedem Buchstaben kleine waagerechte Striche oben und unten, die dem Leser das Lesen vereinfachen. Die ältesten Serifen konnte man in Griechenland finden und auch im alten Rom waren Serifen Schriften sehr beliebt; noch heute kann man Beispiele dieser Schriftarten an erhaltenen Tempelanlagen betrachten.

Aufgrund ihrer langen Vergangenheit werden Serifen-Schriften mit altehrwürdigen, komplexen, aber auch eleganten Produkten und verlässlichen Partnern in Verbindung gebracht.

Sans-Serifen Schriften dagegen wirken modern und klar.

Um etwas Abwechslung in das Erscheinungsbild zu bringen, gibt es auch bei Schriften mehrere Optionen. Zum einen kann man über die Schriftdicke Kontraste schaffen. Das geht aber auch über unterschiedliche Farben, Schriftgrößen und sogenannte „Font-Pairings“. Der Begriff Font-Pairings beschreibt den Einsatz zweier Schriften, die gut zueinander passen, meistens wird eine für Überschriften und die andere für den Fließtext verwendet.

Einheitliches Erscheinungsbild für dein Unternehmen

Bei allen Möglichkeiten, die die Kombinationen von Farben und Schriften bieten, kann es leicht passieren, dass man zu viele unterschiedliche Designelemente in seinem Corporate Design verwendet. Davon ist aber abzuraten, denn Wiedererkennungswert entsteht vor allem durch ein klares Konzept.

Als Faustregel kann man sagen, dass der Einsatz von mehr als 3 Schriftarten und Hauptfarben (ohne Akzentfarben) meistens nicht empfohlen werden kann.

Fazit

Mit der Analyse deiner Zielgruppe und deiner Konkurrenz kannst du einen guten Eindruck davon bekommen, was in deinem spezifischen Fall die Emotionen sind, die du wecken musst, um mit dem Auftritt deines Unternehmens noch größeren Erfolg zu haben.

Es ist sehr hilfreich, wenn sich deine Professionalität schon in deinem Corporate Design ausdrückt, denn dieses ist beim ersten Eindruck entscheidend.

Obwohl die  bisherigen Studien zur Frage, wie lange es dauert, eine erste Meinung über etwas zu bilden, zu etwas unterschiedlichen Ergebnissen geführt haben (siehe: https://sylviedigiusto.com/how-long-does-it-take-to-form-a-first-impression/), ist eine  Gemeinsamkeit doch eindeutig ablesbar: es braucht nur Sekunden, wenn nicht sogar Sekundenbruchteile, um sich diese Meinung zu bilden.

Laut einer weiteren Studie liegt der Anteil des Designs bei diesem ersten Eindruck bei 94% ( siehe https://cxl.com/blog/first-impressions-matter-the-importance-of-great-visual-design/)

Durch die vielen Möglichkeiten, die das Internet bietet, ist zudem die Hemmschwelle sehr gering, direkt zum nächsten Sucheintrag zu gehen, falls der aktuelle nicht zusagt.

Diese Fakten zeigen, dass ein gutes Corporate Design von zentraler Bedeutung für den Erfolg deiner Website ist.

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